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Rennberichte
Openbike Grandvillard
Am 17. September fand das letzte Rennen des Freiburgercups 2011 in Grandvillard statt. Obwohl es eigentlich erst gegen Abend Regen meldete, sah das Wetter schon als ich aufgestanden bin nicht mehr so gut aus und die ersten Tropfen fielen schon bald.
Als ich in Grandvillard ankam, holte ich zuerst mal die Startnummer und erledigte die wichtigsten Sachen. Anschliessend hatte ich noch ein wenig Zeit bis es ans Einfahren ging. Gerade als ich dafür los wollte, um 12.00 Uhr, schüttete es wie aus Kübeln. So beschloss ich, mit dem Einfahren noch ein wenig zu warten und der Regen hörte dann tatsächlich auch wieder auf.
Somit konnten wir im trockenen Starten und der Regen hielt sich auch während dem ganzen Rennen zurück.
Ich startete recht gut und fuhr immer an dritter oder vierter Stelle. In den Abfahrten war ich zwar schneller als die andere Fahrerin, die auch um diese zwei Plätze fuhr, in den Aufstiegen war sie jedoch schneller. Da es ein langes Rennen war (46 km), beschloss ich mein Tempo zu fahren, um bis am Ende gut mithalten zu können. So griff ich in der ersten Zeit nicht mehr gross an und musste meine Konkurrentin ziehen lassen. Ich reihte mich also auf dem 4. Rang ein, hielt diesen aber nicht lange, denn ich wurde von Maroussia Rusca überholt.
Ich fuhr als lange Zeit auf dem 5. Rang, bis ich 10 km vor dem Ziel, im letzten Aufstieg sie wieder überholte und diese Position dann bis ins Ziel halten konnte.
Ich fuhr also als 4. Platzierte ins Ziel und war zufrieden damit.
Das Rennen gewann Fabienne Niederberger.
Sensebike in Alterswil 14.8.2011
Am 14.8.2011 fand mein Heimrennen statt, das Sensebike in Alterswil. Das Wetter war gut und ich war motiviert, obwohl ich mich schon morgens nicht sehr fit fühlte. Die Strecke kenne ich natürlich schon seit einiger Zeit sehr gut und ich habe in den Wochen vorher wieder einige Male darauf trainiert.
Schon in der Startrunde merkte ich, dass es für mich ein hartes Rennen werden würde. Doch ich liess mich dadurch nicht von meiner Motivation abbringen und fuhr weiter so gut ich konnte.
In der ersten Runde versuchte ich mich auf Platz 5 zu halten, musste meine Konkurrentin dann aber ziehen lassen. Ich fuhr dann lange auf Platz 6, welcher mir dann in der letzten Runde streitig gemacht wurde. Ich kämpfte aber darum, die Position zu behalten und konnte dann auch wieder einen Abstand zu der Fahrerin auf dem 7. Platz herausfahren.
Somit beendete ich das Rennen auf Platz 6. Je nach Tagesform wäre sicher noch ein Platz mehr drin gelegen. Aber angesichts dessen, dass ich mich den ganzen Tag nicht sehr gut fühlte, kann ich mit diesem Resultat zufrieden sein.
Das Siegerin des Rennens war Fabienne Niederberger vor Marianne Dubey und Sandra Brügger (Alterswil).
Schweizermeisterschaft in Plaffeien
Am 17. Juni fand die Mountainbike Schweizermeisterschaft in Plaffeien statt. Obwohl ich in diesem Jahr noch kein nationales Rennen gefahren bin, entschied ich mich in Plaffeien bei den U23 Frauen an den Start zu gehen, zumal es praktisch ein Heimrennen war.
Natürlich wusste ich, dass ich mit meinem momentanen Trainingsstand nicht vorne mitfahren kann. Doch schlussendlich ist der Spass am wichtigsten und ich war sehr motiviert und kannte die Strecke gut.
Leider begann es am Sonntagmorgen bereits früh stark zu regnen. Und der Regen hörte so schnell auch nicht mehr auf. Auch mein Start am Mittag war immer noch nass. Dies trübte aber meine Motivation noch nicht. Nachdem Startschuss fühlte ich mich eigentlich gut, ich fuhr besser mit als erwartet und befand mich zuoberst am Aufstieg in der hintersten Gruppe.
Die Abfahrt sah dann aber schlechter aus. Durch den vielen Regen war alles sehr schlammig geworden und dies liegt mir gar nicht. Ich stürzte einige Male, verlor so den Anschluss und wurde auch noch überholt. In der 3. von 4 Runde überholte mich dann auch Céline Ernst und ich vermochte nicht mehr, ihr zu folgen.
Obwohl ich wusste, dass ich nicht vorne mitfahren kann, war nach dem, für mich, guten Start etwas enttäuscht, dass ich in der Abfahrt so viele Probleme hatte.
Ich habe das Rennen aber trotz einiger Stürze und kleineren Verletzungen beendet.
Gigathlon 2011
Am 2. und 3. Juni 2011 fand der Gigathlon im Wallis statt. Unser Team "5 Mahu Froue gäge Räscht" reiste am Freitagmittag mit meinem Vater an. Am späteren Nachmittag hatten wir dann die Velos abgegeben und die Zelte aufgestellt. Das Abenteuer Gigathlon 2011 konnte beginnen.
Am Samstag war das Biken die letzte Disziplin. Die Übergabe vom Laufen aufs Bike fand um ca. 18.00 Uhr statt und ich machte mich auf den Weg Richtung Leukerbad. Ich kannte die Strecke nicht, aber es war sehr schön. Ich traf einige Leute mit denen ich einen Teil der Strecke zusammen fahren konnte und die Stimmung auf der Strecke war sehr gut. Trotz der Anstrengung genoss ich jeden Kilometer bis nach Leukerbad. Einzig die Abfahrt, war ein bisschen Mühsam. Es wäre zwar ein wunderschöner Singletrail gewesen, doch durch den späten Start geriet ich in eine langsamere Gruppe und die ganze Abfahrt war ein einziger Stau.
Nach 2 Stunden und 27 Minuten, 31 km und 1440 Höhenmeter kam ich in Leukerbad an. Die Zieleinfahrt war genial. Ich hätte nicht erwartet, dass um diese Zeit noch so viele Leute im Zielraum warten und die Fahrer anfeuern.
Kurz nach 22.00 kam ich dann wieder im Camp in Turtmann an. Jetzt wollte ich nur noch etwas essen und dann schlafen, denn um 5.00 musste ich schon wieder auf den Bus Richtung Leukerbad.
Ich stand also am Sonntag um 4 Uhr auf, machte mich bereit, holte das Frühstück und ging dann in den Car um nach Leukerbad zu fahren, wo mir die Inlinerin später den Chip übergeben würde.
Bereits um halb sechs Uhr war ich in Leukerbad. Nun hiess es warten, denn die Inliner starteten erst um 6.00 in Turtmann. Kurz vor 8 nahm ich dann die 55 km in Richtung Raron in Angriff. Diese Strecke kannte ich bereits, da ich sie vorher ein Mal besichtigt habe. Auch diese war wieder wunderschön zu fahren und es hat mir richtig Spass gemacht. Ich war aber dann trotzdem froh, als ich den höchsten Punkt erreicht hatte und ich dann eine Weile nur noch runter fahren konnte. In Raron übergab ich dann Jeannine zum Schwimmen.
Schlussendlich waren wir alle zufrieden mit unserer Leistung und beendeten den Gigathlon als 3. von 4 Frauenteams.